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letzte aktualisierung: 07/01/2010

 

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Kurze Geschichte vom Gestüt Juan Díaz Navarro


 

"El Ardón" ist ein schöner Landbesitz, der vor allem mit Olivenbäumen bepflanzt ist und welcher sich im Gemeindebezirk von Arjona in Jaén (Andalusien, Spanien)befindet. Ich habe ihn von meiner Mutter und diese wiederum von ihren Vorfahren über viele Generationen geerbt. Mein Vater Juan Díaz Criado begründete den Brand, welche heutzutage mein Gestüt kennzeichnet und welche vorher alle Pferde markierte, die für landwirtschaftliche Zwecke im Cortijo Ardón verwendet wurden.

Der Brand besteht aus den Initialen seines Namens: ein “C”, das ein “J” und ein “D” umschlingt und so den Namen “Juan Díaz Criado” abkürzt.

Obwohl es Pferde im "El Ardón" seit Zeiten des Königs Alhamar gegeben hat (getragen in Arjona in 1195, Gründer des nazarí Dynastie, König von Granada und Erbauer des Alhambra), verschwanden viele von ihnen mit der Mechanisierung des Landbaus. Es blieben nur zwei oder drei zum Reiten übrig, welche von meinem Kindesalter an meine Begeisterung für Pferde weckten.

Es war im Jahre 1970, als meine Liebe zu den Pferden wirklich konkretisiert wurde. Damals kaufte ich in Jerez aufgrund des Rates meines Lehrmeisters, des Tierarztes Bartolomé Mateos Peral und meines Beauftragten Francisco Casado Quero Fohlen von Romero Benítez. Beide besassen aussergewöhnliche Kenntnisse und Leidenschaft für Pferde. Sie haben mich bis zu ihrem Tod stets beraten und geholfen.

Wenige Jahre später kaufte ich im Cortijo des Machorro de Medina Sidonia weitere Fohlen von José Bohórquez Ruiz (Paroja unter ihnen, die Verdient einen Eintrag in das Guiness-Buch der Rekorde). Mit der Auslese aus diesen zwei Jahrhunderte alten Brandzeichen begann ich meinen Lebenslauf als Züchter von Pferden der Reinen Spanischen Rasse.

Meine Gepflogenheit war es, nie an irgendwelchen Wettbewerben teizunehmen (mit Ausnahmen wie Jaen Wettbewerb 2005, mit sehr guten Resultaten), weil meine über 300 Pferde und Stuten, die in über dreissig Jahren in ganz Spanien, Europa und Amerika verstreut sind, für sich selbst sprechen. Deshalb stehen nur wenige Hengst- und Stutenfohlen zum Verkauf, um die von mir gesetzte Grenze nicht zu überschreiten. Diese sind das Rangabzeichen für die Entwicklung des Gestüts.

Heutzutage bin ich der seit längster Zeit bestehende Züchter in meiner Provinz und etwa der zwanzigste oder fünfundzwanzigste in Spanien. Von dieser verlorenen Ecke Andalusiens aus führe ich meine Arbeit mit derselben Begeisterung wie immer fort.

Um die Reinheit des Gestüts zu erhalten, habe ich die Inzucht meiner Pferde vermieden.  Dafür kaufe ich alle vier Jahre ein Fohlen oder Pferd von einem anderen angesehenen Gestüt. Damit bestätige ich die Wahrheit des spanischen Sprichworts “wenn du wissen willst, was dein Fohlen wert ist, verkaufe es und kaufe ein anderes…”.

 Unter den Hengsten, die in diesem Gestüt zur Züchtung herangezogen worden sind, stehen Levitón, Reberte, Ulster, Telegráfico und Jenson von YM (Yeguada Militar) hervor, neben anderen wie Colombiano III, Juicioso VI, Llamativo II, etc., alle von bekannten und berühmten spanischen Züchtern.

Unsere Pferde werden in verschiedenen europäischen und amerikanischen Ländern als Reit- und Zugpferde verwendet.

Ich hoffe, dass Sie mit den Pferden meines Gestüts genauso viel Spass haben wie ich.

Juan Díaz Navarro

 

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